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DE0005785604 578560 -   € -   €
 
 
 

Fresenius-Aktie: Fresenius bleibt eine Klasse für sich


02.08.2012
Frankfurter Tagesdienst

Detmold (www.aktiencheck.de) - Die Experten vom "Frankfurter Tagesdienst" belassen das Stopp-Loss-Limit für die Fresenius-Aktie (ISIN DE0005785604 / WKN 578560) bei 80,50 Euro.

Das Unternehmen sei fast schon ein Garant für ansprechende Quartalszahlen. Auch die Bilanz zu Q2 könne sich erneut sehen lassen. Fresenius habe einen Umsatzzuwachs von 20% auf 4,81 Mrd. Euro mitgeteilt. Das EBIT sei sogar noch etwas deutlicher gestiegen. Hier sei es um 22% auf 772 Mio. Euro gegangen.

Das Gesamtpaket sei stimmig. Besonders hervorzuheben sei die gute Entwicklung der Tochtergesellschaften Kabi und Helios. Während Helios als Klinikbetreiber fungiere, habe Fresenius unter der Marke Kabi die Aktivitäten im Bereich Infusionen und Generika gebündelt. Nach Angaben der Unternehmensführung habe sich vor allem die Nachfrage nach Nachahmer-Präparaten in den letzten Monaten sehr erfreulich entwickelt.

Die Tochtergesellschaft Fresenius Medical Care (ISIN DE0005785802 / WKN 578580), deren Aktie separat im DAX (ISIN DE0008469008 / WKN 846900) gelistet sei, müsse sich nicht hinter der Konzernmutter verstecken. Bei einem Umsatz in Höhe von 3,43 Mrd. Euro habe man einen Gewinn von 289 Mio. Euro erreicht. Das EBIT sei um 16% auf 589 Mio. Euro geklettert. Bereinigt um Sonderfaktoren errechne sich ein Gewinn in Höhe von 276 Mio. Euro, womit die Konsensschätzung getroffen worden sei.


Interessant dürfte für die Aktieninhaber nach wie vor die Frage nach der angestrebten Übernahme von RHÖN-KLINIKUM (ISIN DE0007042301 / WKN 704230) sein. Hier habe es ein klares Bekenntnis der Unternehmensführung gegeben. Fresenius sehe nach wie vor die Vorteile, die mit einer Übernahme verbunden wären und versuche weiterhin, den Zukauf zu realisieren.

Zweimal habe Fresenius die Gesamtjahres-Prognose im aktuellen Jahr bereits angehoben. Im Zusammenhang mit der Bekanntgabe der Bilanz zu Q2 sei diese nun noch einmal bekräftigt worden. Man gehe von einem Anstieg des bereinigten Konzernergebnisses um bis zu 16% aus. Der Umsatz solle im Vergleich zum entsprechenden Vorjahreswert um bis zu 14% höher ausfallen.

Die Experten seien bei dem Wertpapier seit Ausgabe 88/2012 engagiert und weiterhin überzeugt vom Potenzial des Unternehmens und des Papiers. Momentan lägen sie mit ihrem Engagement 9% im Plus. Es gebe jetzt keinen akuten Handlungsbedarf.

Es bleibt bei der Fresenius-Aktie bei dem genannten Stopp-Loss-Limit von 80,50 Euro, so die Experten vom "Frankfurter Tagesdienst". (Ausgabe 117 vom 01.08.2012) (02.08.2012/ac/a/d)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.




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